Reifendruck-Kontrollsysteme

RDKS

Seit dem 01. November 2014 sind Reifendruck-Kontrollsysteme (RDKS) in Neufahrzeugen der Klassen M1/M1G* Pflicht. Dies gilt laut EU-Verordnung 661/2009 bereits seit dem 01. November 2012 für alle neu typengenehmigten Fahrzeuge und seit dem 01. November 2014 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge.

Der Gesetzgeber überlässt es den Fahrzeugherstellern, ob sie direkte oder indirekte RDKS verbauen, sofern diese die Anforderungen der ECE-Regelung 64 erfüllen. Bei direkt messenden Systemen, bei denen Luftdruck und Temperatur über Sensoren ermittelt werden, ist darauf zu achten, dass sowohl Sommer- wie auch Winterräder mit Sensoren auszurüsten sind. Alternativ zu den von den Fahrzeugherstellern verwendeten Sensoren können auch entsprechende Zubehörteile verbaut werden.

Welche Reifendrucksensoren für welches Fahrzeug?

Im TireManager, unserem Reifen- und Räderkonfigurator, erfahren Sie, welche Reifendrucksensoren in welchen Fahrzeugen verbaut sind und verbaut werden können. Bitte beachten Sie, dass wir diese Daten laufend aktualisieren. Denn die Autohersteller rüsten ihre Fahrzeuge sukzessive mit RDKS aus und optimieren die Systeme kontinuierlich.

Was ist bei der Demontage/ Montage zu beachten?

Grundsätzlich sind die Abläufe der Montage-/Demontagearbeiten bei Reifen mit und ohne Sensoren gleich. Ein wesentlicher Faktor für die Montage/Demontage von Reifen mit Sensoren ist die Einhaltung der jeweils richtigen Position des Sensors in Relation zum Montagekopf. Erfahren Sie mehr zu unseren Montagetipps (PDF).

*: Fahrzeuge der Klassen M1/M1G umfassen Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit höchstens acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz (umgangssprachlich PKW, Wohnmobile und Geländewagen [M1G]).

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